August 2025
GG Vorpremiere 2025 – Chez Matze
2024 STEINBUCKEL Laumersheim Riesling GG:
„Ich lasse Knipsers Mandelpfad mal weg, weil mir der Steinbuckel besser gefällt. Hier gibt es einen feinen Fluss und eine zitrische Frucht, dazu leicht Pfirsich, aber man spürt selbst hier, dass 2024 definitiv nicht das Jahr der Fruchtreife bei den GGs war. Oder man hat sie halt früher geholt. Bei diesem Wein glaube ich dennoch, dass sich die saftbetonten, latent hedonistischen Noten noch verstärken werden.“
2021 STEINBUCKEL Laumersheim Spätburgunder GG:
„Sehr holundrig in der Nase, hier doch ein bissle Klebrigkeit dahinter. Knipser war ja der große Name, der in den 00er Jahren, gar noch davor aufgekommen ist. Und einer der ersten, der die Weine aus der „Ebene“ nach vorn gebracht hat, teils auch wegen des luxuriösen Ausbaus. Lange Vorrede, jetzt der Mundtest. Schöne, fast zu starke Säure, die ein bisschen verdeckt, dass die Materie dahinter nicht gerade generös ist. Interessanter Jahrgang nach wie vor, 2021 hat wirklich alle Cool Climate-Elemente in sich vereint. Im Idealfall ohne Unreife und mit Straffheit, so wie hier.“
2021 KIRSCHGARTEN Laumersheim Spätburgunder GG:
„Tatsächlich etwas kirschfruchtiger als der Steinbuckel in der Nase, aber okay, sag, du heißt Kirschgarten, denk aber nicht an Kirschen… Zwar auch mit schöner Säure im Mund, aber einerseits leichter und andererseits fruchtbetonter als der Steinbuckel. Das ist definitiv ein feiner Wein – wenn man den nordischen Stil mag.“
2021 IM GROSSEN GARTEN Großkarlbach Spätburgunder GG:
„Total anders als die beiden davor in der Nase, ganz dunkel, tief und still. Und das bleibt auch so im Mund. Mehr Tannin, mehr Stille, weniger Frucht, fast kein Lächeln in diesem Wein. Wie die Knipsers ihre unterschiedlichen Lagen herausgearbeitet haben, ist schon sehr schön. Und kein polsterndes Holz mehr wie in der Frühzeit.“
„Ich lasse Knipsers Mandelpfad mal weg, weil mir der Steinbuckel besser gefällt. Hier gibt es einen feinen Fluss und eine zitrische Frucht, dazu leicht Pfirsich, aber man spürt selbst hier, dass 2024 definitiv nicht das Jahr der Fruchtreife bei den GGs war. Oder man hat sie halt früher geholt. Bei diesem Wein glaube ich dennoch, dass sich die saftbetonten, latent hedonistischen Noten noch verstärken werden.“
2021 STEINBUCKEL Laumersheim Spätburgunder GG:
„Sehr holundrig in der Nase, hier doch ein bissle Klebrigkeit dahinter. Knipser war ja der große Name, der in den 00er Jahren, gar noch davor aufgekommen ist. Und einer der ersten, der die Weine aus der „Ebene“ nach vorn gebracht hat, teils auch wegen des luxuriösen Ausbaus. Lange Vorrede, jetzt der Mundtest. Schöne, fast zu starke Säure, die ein bisschen verdeckt, dass die Materie dahinter nicht gerade generös ist. Interessanter Jahrgang nach wie vor, 2021 hat wirklich alle Cool Climate-Elemente in sich vereint. Im Idealfall ohne Unreife und mit Straffheit, so wie hier.“
2021 KIRSCHGARTEN Laumersheim Spätburgunder GG:
„Tatsächlich etwas kirschfruchtiger als der Steinbuckel in der Nase, aber okay, sag, du heißt Kirschgarten, denk aber nicht an Kirschen… Zwar auch mit schöner Säure im Mund, aber einerseits leichter und andererseits fruchtbetonter als der Steinbuckel. Das ist definitiv ein feiner Wein – wenn man den nordischen Stil mag.“
2021 IM GROSSEN GARTEN Großkarlbach Spätburgunder GG:
„Total anders als die beiden davor in der Nase, ganz dunkel, tief und still. Und das bleibt auch so im Mund. Mehr Tannin, mehr Stille, weniger Frucht, fast kein Lächeln in diesem Wein. Wie die Knipsers ihre unterschiedlichen Lagen herausgearbeitet haben, ist schon sehr schön. Und kein polsterndes Holz mehr wie in der Frühzeit.“
Quelle: https://chezmatze.de/2025/08/25/vdp-vorpremiere-grosse-gewaechse-2025/?fbclid=PAQ0xDSwMa4DFleHRuA2FlbQIxMQABpxMwIuTYZDjX739vR6kp1nh2vf1249ahR4c5hfTa17ZaRyO31q_TrwUxydtl_aem_mVofyMtvE9FBzNmA-wcFjw